Natursteine Mulbach verbessert die Wasseraufbereitung mit einem maßgeschneiderten Dal-Prete-System
In der Natursteinverarbeitung ist das Wassermanagement ein entscheidender Faktor für die Gewährleistung der Produktionskontinuität, der Qualität der Endprodukte und der ökologischen Nachhaltigkeit. Wenn sich die verarbeiteten Materialien ändern, das Produktionsvolumen steigt oder neue Technologien eingeführt werden, muss sich auch das Wasseraufbereitungssystem weiterentwickeln, um den neuen Anforderungen des Betriebs gerecht zu werden.
Genau diesen Weg hat Natursteine Mulbach eingeschlagen, ein 1933 gegründetes Familienunternehmen, das heute in vierter Generation geführt wird und sich für eine vollständige Überarbeitung seines Wasseraufbereitungssystems entschieden hat, um die Weiterentwicklung seiner Produktion zu unterstützen.
Ein Unternehmen im ständigen Wandel
Im Laufe seiner Geschichte hat Natursteine Mulbach sein Geschäftsfeld schrittweise umgestaltet. Von der traditionellen Sandsteinverarbeitung und Produkten für den Außenbereich hat sich das Unternehmen auf hochwertige Produkte für die Innenausstattung verlagert und sich auf die Herstellung von Küchenarbeitsplatten und Accessoires aus Quarzit und anderen Natursteinen spezialisiert.
Diese Entwicklung ging mit erheblichen technologischen Investitionen einher, darunter die Einführung von 5-Achsen-Brückensägen, Wasserstrahlsystemen und Kantenbearbeitungsmaschinen, die die Produktionskapazität, Präzision und Flexibilität deutlich gesteigert haben.
Die Modernisierung des Maschinenparks machte jedoch eine immer deutlicher werdende Einschränkung deutlich: Die Wasseraufbereitungsanlage konnte mit den neuen Produktionsraten nicht mehr Schritt halten.
Wie die Unternehmensleitung erklärt:
„Mit den neuen Maschinen und Materialien konnte das Wasseraufbereitungssystem mit dem Produktionstempo nicht mehr Schritt halten.“
Wenn die Wasseraufbereitung zum Engpass in der Produktion wird
Das bisherige System stützte sich zunächst auf Absetzbecken und später auf Filterbeutelsysteme. Diese Lösungen hatten das Wachstum des Unternehmens jahrelang unterstützt, doch im Laufe der Zeit zeigten sich ihre Grenzen.
Die für die Klärung benötigte Zeit nahm zu, die anfallende Schlammmenge stieg stetig an, und die Entsorgung des Schlamms war sowohl aus betrieblicher als auch aus wirtschaftlicher Sicht komplex geworden. Die Situation drohte, den gesamten Produktionsprozess zu verlangsamen.
Natursteine Mulbach beschloss daher, verschiedene auf dem europäischen Markt verfügbare Lösungen zu prüfen, wobei ein konkretes Ziel im Vordergrund stand: ein System zu finden, das die Leistung verbessern kann, ohne tiefgreifende Änderungen an der Organisation der Werkstatt zu erfordern.
Eine Lösung, die auf die tatsächlichen Anforderungen des Labors zugeschnitten ist
Nach der Analyse verschiedener Alternativen fiel die Wahl auf ein von Dal Prete entwickeltes Monoblock-System mit Filterpresse.
Ausschlaggebend war nicht nur die vorgeschlagene Technologie, sondern vor allem die Herangehensweise an das Projekt. Vor Beginn der Planungsphase wurde eine gründliche Begutachtung vor Ort im Werk durchgeführt, um den Produktionsprozess, den verfügbaren Platz und die Eigenschaften der zu verarbeitenden Materialien zu analysieren.
Dadurch war es möglich, eine vollständig maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln, die sich nahtlos in die bestehende Anlage integrieren lässt.
Ein besonders wichtiger Aspekt betraf die Installation des Systems innerhalb des Produktionsgebäudes – eine Entscheidung, die aufgrund der erheblichen saisonalen Temperaturschwankungen notwendig war. Die kompakte Bauweise des Dal-Prete-Systems war daher eine grundlegende Voraussetzung.
„Dal Prete war der einzige Partner, der unseren Produktionsprozess wirklich analysiert und eine auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Lösung entwickelt hat.“
Bessere Wasserqualität, weniger Schlammaufwand
Die Vorteile zeigten sich sofort. Die Qualität des geklärten Wassers wurde über alle Produktionslinien hinweg gleichmäßig, was die Prozessstabilität verbesserte und die Gesamteffizienz des Labors steigerte.
Gleichzeitig hat sich auch die Schlammbehandlung grundlegend verändert. Durch die Umstellung von herkömmlichen Filterbeuteln auf eine Filterpresse ist es nun möglich, entwässerte Schlammkuchen zu produzieren, die sich wesentlich einfacher handhaben, lagern und entsorgen lassen.
Der gesamte Prozess ist nun besser organisiert, sauberer und leichter zu steuern, wodurch sich der Zeitaufwand für Nebenaufgaben verringert und die Arbeitsbedingungen für das Bedienpersonal verbessert haben.
„Der Unterschied war von Anfang an deutlich zu erkennen: Wir sind von einem komplexen Prozess zu einem sauberen, kontrollierten und effizienten System übergegangen.“
Eine Reduzierung des Wasserverbrauchs um 70 %
Eine der bedeutendsten Errungenschaften ist die Senkung des Wasserverbrauchs.
Dank des neuen Systems hat Natursteine Mulbach seinen Frischwasserverbrauch um 70 % gesenkt und deckt den verbleibenden Bedarf mit bereits vor Ort gesammeltem Regenwasser.
Dieses Ergebnis hat die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens gestärkt und zeigt, wie ein angemessenes Wassermanagement sowohl aus ökologischer als auch aus produktionstechnischer Sicht greifbare Vorteile bringen kann.
Der hohe Automatisierungsgrad des Systems hat zudem die tägliche Anlagenverwaltung vereinfacht. Die kontinuierliche Überwachung der wichtigsten Betriebsparameter, unterstützt durch ein automatisches Alarmsystem, ermöglicht ein schnelles Eingreifen bei Abweichungen und reduziert den Bedarf an ständigen Kontrollen durch das Bedienpersonal.
In den Jahren nach der Installation wurden weitere Verbesserungen eingeführt, darunter automatische pH-Regelsysteme und spezifische chemische Behandlungen zum Korrosionsschutz der Maschinen, die dazu beitragen, die Zuverlässigkeit der gesamten Anlage weiter zu steigern.
Wasseraufbereitung als strategische Investition
Die Erfahrungen von Natursteine Mulbach zeigen, dass eine Wasseraufbereitungsanlage nicht lediglich als Versorgungseinrichtung betrachtet werden sollte, sondern als strategischer Bestandteil des gesamten Produktionsprozesses.
Die Vorteile gehen über bloße Kosteneinsparungen hinaus und umfassen die Verarbeitungsqualität, die Produktionskontinuität, das Personalmanagement sowie die ökologische Nachhaltigkeit.
Die Unternehmensleitung fasst zusammen:
„Die Vorteile lassen sich finanziell nicht sofort beziffern, doch die Verbesserung der Wasserqualität und der Produktionseffizienz ist vom ersten Tag an offensichtlich.“
Das von Dal Prete durchgeführte Projekt hat einen Faktor, der zuvor eine betriebliche Einschränkung darstellte, in ein zuverlässiges, automatisiertes System verwandelt, das perfekt in die Produktionsanforderungen des Unternehmens integriert ist. Dies ist ein konkretes Beispiel dafür, wie eine maßgeschneiderte Lösung dazu beitragen kann, die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit einer modernen Steinwerkstatt zu verbessern.
